Web Sites der Projekte in Math&Industry:
Strukturierung der lokalen Portalkomponenten

(Version vom 2003-12-12,
Letzte Aktualisierung 2007-07-20)

1. Anliegen des Projekts

Das Vorhaben Math&Industry will die umfassende Bereitstellung von Informationen im Web über Projekte, die konkrete Anwendungen der Mathematik in Industrie und Dienstleistungen zum Inhalt haben, fördern und einen attraktiven Webzugang zu diesen bieten. Insbesondere Ingenieuren, Managern, Mathematikern und Technikern aus Industrie und Dienstleistungen sollen der Einsatz, der praktische Nutzen und das Potenzial der Mathematik zur Lösung praktischer Probleme, präsentiert werden.

Das Vorhaben ist aus verschiedenen Gründen schwierig und macht die Entwicklung neuer Konzepte und Methoden erforderlich. Schwierigkeiten resultieren unter anderem aus folgenden Aspekten:

Das Konzept von Math&Industry soll dazu beitragen, die Webpräsentation der Anwendungsprojekte entscheidend zu verbessern. Das Konzept von Math&Industry muss der Heterogenität in den Inhalten und der dezentralen Organisation Rechnung tragen. Deshalb ist Math&Industry als verteiltes Informations- und Kommunikationssystem konzipiert. Das bedeutet:

Die Webpräsentationen der Projekte und das Portal (der "Eingang" ) zu den Informationen, die in Math&Industry bereitgestellt werden, stehen in einer engen Wechselwirkung:

2. Inhalte der Webpräsentation von Projekten

Mit dem vorliegenden Entwurf wird ein erstes allgemeines Modell für die systematische Bereitstellung von Informationen der Projekte in Math&Industry entwickelt, unabhängig vom spezifischen Anwendungsgebiet.

Die folgende Liste soll möglichst umfassend die Inhalte beschreiben, die für ein Projekt relevant sind:

  1. Projektdaten
    1. Titel des Projekts (Titel, Kurztitel)
    2. die beteiligten Personen und Institutionen
      1. Rolle der verantwortlichen Personen und Institutionen, z.B.:
        Projektleiter,Projektmitarbeiter, Ansprechpartner,
      2. strukturierte Informationen über Personen und Institutionen wie Name, Vorname, Akronyme, Adresse, Links auf persönliche Homepages ...
    3. weitere Partner (auch hier weitergehende Strukturierung sinnvoll)
    4. Projektzeitraum (Beginn, Ende)
    5. Projektphasen, Meilensteine
    6. weitergehende Strukturierung, z.B. Teilprojekte
    7. Förderung (Förderkennzeichen, Bestandteil welches Förderprogramms, Fördermittelgeber)
  2. Kurzbeschreibung des Projekts
    1. aus Anwendersicht (Problem, Ziel)
    2. aus mathematisch-methodischer Sicht (Lösungsansatz, benutzte Methoden und Verfahren)
  3. Darstellung des Sachproblems (thematische Beschreibung)
    1. Ausführliche Beschreibung des Problems
    2. Schlagwörter aus Anwendersicht
    3. Klassifizierung aus Anwendersicht: Anwendungsgebiet, Anwendungsaufgabe, Ziel; Rahmenbedingungen
    4. Strukturiertes Glossar für das Anwendervokabular, (also Anwendervokabular, das in "Kontext" gesetzt wird, d.h. Begriffe werden in den Relationen eines Thesaurus gesetzt)
  4. Ansatz und Modellierung
    1. aus Anwendersicht
      1. Ziel der Modellierung
      2. Randbedingungen (etwa technischer, ökonomischer oder rechtlicher Art)
    2. aus wissenschaftlicher Sicht
      1. aus wissenschaftlicher/technischer Sicht (bspw. aus physikalischer, chemischer, biologischer Sicht)
        1. Sach-wissenschaftlich/technische Modellierung: Ansatz
        2. Grenzen und Gültigkeitsbereiche der verwendeten wissenschaftlichen/technischen Modellierung
        3. Schlagwörter aus sach-wissenschaftlich/technischer Sicht
        4. Klassifizierung aus sach-wissenschaftlich/technischer Sicht
        5. Strukturiertes Glossar für ein wissenschaftliches/technisches Vokabular
      2. mathematisches Modell
        1. Inhalt des mathematischen Modells
        2. Mathematisches Modell und Interpretation
        3. Schlagwörter für die mathematische Modellierung
        4. Klassifizierung des mathematischen Modells
        5. Strukturiertes Glossar für das mathematische Modell
  5. Mathematische Behandlung:
    1. Lösungsmethoden und -verfahren
    2. Ergebnisse der mathematischen Behandlung und Interpretation
    3. Schlagwörter aus mathematischer Sicht
    4. Klassifizierung aus mathematischer Sicht
    5. Strukturiertes Glossar für das mathematische Vokabular
  6. Anwendungen
    1. Reale Anwendungen in Industrie und Dienstleistungen, Vergleich der Ergebnisse mit den Projektaufgaben
    2. Anwendungen in der Mathematik
  7. Projektstand
    1. Forschungsberichte
    2. Vorträge
    3. Veranstaltungen (Projekttreffen, Workshops)
  8. Anwendungen, Potenzial und Vorteile der eingesetzten mathematischen Verfahren
    1. praktischer Nutzen der eingesetzten mathematischen Methoden und Verfahren
    2. potenzielle Anwendungen
    3. Tragweite und Grenzen der eingesetzten mathematischen Methoden und Verfahren
  9. Produkte
    1. Produkte und ihre Verfügbarkeit: Software, Patente, Verfahren, ...
    2. Veröffentlichungen; (kommentierte) Publikationsliste mit Hinweisen auf einführende und weiterführende Literatur
  10. Weiteres
    1. Vergleiche und Verweise (z.B. auf Vorgängerprojekte, parallele Projekte)
    2. Visualisierungen, Demos, ....
    3. Vermarktung (z. B. Ausgründungen, kommerziell verfügbare Produkte)
    4. Presseecho

3. Strukturierung der Inhalte, Orientierungshilfen

Eine einheitliche Strukturierung der Web Präsentationen der Projekte ist von Vorteil für den Nutzer: Er kann sich darauf einstellen, welche Inhalte er erwarten kann und wo die Information zu finden sind.

Bei grösseren Web Sites wird für den Nutzer eine einfache und schnelle Orientierung immer wichtiger: Wo befinde ich mich, welche weiteren Informationen kann ich auf der Web Site finden, wie kann ich einfach und schnell zu den anderen Informationsangeboten der Web Site gelangen?

Math&Industry kann auf zwei Konzepte zurückgreifen, um einen nutzerfreundlichen Zugang zu den Projektinformationen unterstützen

  1. Math-Net Seite
    Die Math-Net Initiative hat für Web Server der Fachbereiche das Konzept der Math-Net Seite für Institutionen entwickelt. Math-Net Seiten für Institutionen sollen den Nutzer bei der Navigation und der Informationssuche auf den Servern mathematischer Institutionen unterstützen. Math-Net Seiten sind - in Inhalt, Struktur und Layout einheitliche - Homepages für die Web Seiten der Institutionen, also standardisierte Portale zu der lokalen Information. Math-Net Seiten sollen die bisherigen Homepages der Institutionen nicht ersetzen, sondern sind zuätzliche "secondary" Homepages der Web Sites der Institutionen. Die Gestaltungsfreiheit der Fachbereiche wird von der Math-Net Seite nicht eingeschränkt.
    Die Erfahrungen bei der Entwicklung der Math-Net Seite für Institutionen zeigen:
    Math-Net Seiten müssen übersichtlich und klar strukturiert sein, um von den Nutzern akzeptiert zu werden.
    Math-Net Seiten sollten auf einen Blick erfassbar sein (und kein zusätzliches Scrollen erforderlich machen), die Inhalte sollte in einer relativ flachen hierarchischen Struktur erfolgen.
    Aus den Math-Net Erfahrungen empfiehlt sich die Math-Net Seiten in zwei Ebenen zu strukturieren.
    Die Anzahl der Gruppen in der ersten Ebene sollte nicht größer als 6 sein. Jede der Gruppen kann in bis zu 8 Punkte untergliedert werden.
  2. Navigationsleisten
    Viele Web Sites bieten Navigationsleisten an, um die Orientierung und die Navigation zu unterstützen. Die Navigationsleisten bilden u.a. die Strukturierung der Web Site ab.
    Die in den Navigationsleisten aufgelisteten Punkte sind i.a. zu den entsprechenden Webseiten gelinkt. Dadurch ist ein Übergang zu den so ausgezeichneten Web Seiten möglich, insbesondere wird die "Rückwärts"-Navigation unterstützt. Zudem wird die Navigationsleiste für den Nutzer zumeist als Orientierungshilfe genutzt, indem die aktuelle Position auf der Web Site hervorgehoben wird.
    Navigationsleisten können in unterschiedlicher Form realisiert werden, z.B. als Spalte / Zeile einer Tabelle. Auch eine Realisierung von Navigationsleisten durch Frames ist denkbar, ist aber mit einigen technischen Nachteilen verbunden.
  3. Verwendung von Math-Net Seite und Navigationsleisten innerhalb der Web Site von Projekten
    Beide Techniken sollen in Math&Industry verwendet werden: Bei der Diskussion der Navigationsleisten soll neben der lokalen Navigation auch eine Navigation über alle Projekte des BMBF-Förderprogramms möglich sein: Die einzelnen Projekte sollen also in ein projektübergreifendes zentrales Portal eingebunden werden.
    Die Steuerleiste in Math&Industry wird also - neben der lokalen Navigation über das Projekt - auch einen schnellen Übergang zum zentralen Portal ermöglichen. Hier lässt sich also auch eine Navigation nach verschiedenen Kriterien und die Querschnittssuche über alle Projekte in Math&Industry einbinden.
    Es werden also zwei Navigationsleisten, eine für den lokalen Teil und eine für den zentralen Teil eingeführt.

    Die im letzten Abschnitt entwickelten Vorstellungen über mögliche Inhalte der Web Sites von Projekten stellen auch eine mögliche Strukturierung der Informationen von Projekten dar. Um daraus einen Vorschlag für eine Navigationsleiste bzw. eine Math&Industry Seite der Projektpräsentationen zu entwickeln, sollten die im vorhergehenden Abschnitt aufgelisteten Inhalte allerdings anders gruppiert werden. 10 Punkte auf der Top-Ebene sind zu viel.

4. Math&Industry Seite

Die Math&Industry Seite ist ein Portal für die Web Sites der Projekte. Es soll die wichtigsten Informationen eines Projekts auf einen Blick sichtbar machen. Vorgeschlagen wird eine zweistufige Strukturierung. Die Top Ebene soll maximal 6 Punkte umfassen, die in Anlehnung an die Math-Net Seite für Institutionen (siehe http://www.math-net.org/Math-Net_Page_Help.html) im folgenden als Gruppen bezeichnet werden.

Vorschlag für die Gruppen der Portalseite

5. Strukturierung der Gruppen der Math&Industry Seite

  Projektübersicht   Das Problem der Praxis
  Über das Projekt   Beschreibung des Praxisproblems
  Highlights   Publikationen, die sich an Anwender richten
  Events   Verwandte Fragestellungen
  Presseecho    
  Das Projekt in der Öffentlichkeit    
  Glossare    
       
  Anwendungen und Produkte   Modellbildung und Modelle
  Einsatz der Projektergebnisse in der Praxis   Modellierung: Vom Anwendungsproblem zum mathematischen Modell
  Produkte: Patente   Mathematische Modelle
  Produkte: Software   Ähnliche Modelle
  Praktischer Nutzen    
  Weiterentwicklungen, weitere Einsatzmöglichkeiten    
  Ähnliche Produkte    
       
  Beteiligte   Mathematische Behandlung
  Mitarbeiter   Mathematische Methoden und Verfahren
  Firmen / Wissenschaftliche Institutionen   Mathematische Publikationen
      Software / Simulationen
      Ähnliche mathematische Probleme
       

5.1 Formale Daten

Formale Daten über das Projekt sind wichtig. Die Math&Industry Seite enthält zusätzlich zu den Gruppen und Untergruppen folgende Angaben

5.2 Glossare

Glossare sind ein wichtiges Hilfsintrument in der wissenschaftlichen Literatur. In Math&Industry wird angestrebt, dass die Glossare für das Projekt die zentralen Arbeitsfelder, Begriffe und Methoden aus dem Anwendungsbereich und der wissenschaftlichen Behandlung (Modellbildung und mathematische Behandlung) umfassen.
Das Konzept der Glossare in Math&Industry sieht vor

Da die Zuordnung der Glossare zu den Gruppen nicht umproblematisch ist, sind die Glossare der Gruppe "Projektübersicht" zugeordnet.

5.3 Gruppen und Untergruppen

In der folgenden Tabelle 1 sind die Namen und die Inhalte der Gruppen und Untergruppen der Math&Industry Seite spezifiziert. Bestimmte Projektinformationen können durchaus in verschiedenen Gruppen und Untergruppen auftreten. Beispielsweise ist Software ein Unterpunkt der Gruppe "Mathematischen Behandlung", wird i.a. aber auch bei Produkten:Software auftreten.

Gruppe Untergruppe Inhalt Beispiele
Projektübersicht   In dieser Gruppe sind Informationen zusammengefasst zu:
  • Kurzdarstellungen des zu lösenden Problems und die Lösungsmethodik
  • Publikationen über das Projekt, die sich an an breites Publikum richten
''Projektübersicht'' kann auf weitere Informationen verweisen, die in keiner der Untergruppen enthalten sind.
 
  Über das Projekt Kurzdarstellung des Projekts (das Praxisproblem, Ziele und Lösungsmethoden) aus Anwendersicht, die auch Informationen über den Verlauf des Projektes und die Sponsoren enthalten können Kurzdarstellung (Abstrakt) des Projekts
  Highlights stellt wesentliche Ergebnisse und reale Anwendungen des Projekts vor
  • was wurde in dem Projekt erreicht?,
  • wo werden die Ergebnisse des Projekts genutzt?
  • ...
  Events Veranstaltungen zum Projekt
  • Workshops,
  • Vorträge,
  • ...
  Presseecho Publikationen über das Projekt, die sich an ein breites Publikum wenden,
  • Presseberichte
  • ...
  Das Projekt in der Öffentlichkeit weitere Formen der Öffentlichkeitsarbeit, z.B. Berichte in Funk und Fernsehen
  • Reportagen
  • Diskussionsrunden
  • Filme
  • ...
  Glossare zentrale Arbeitsfelder, Begriffe und Methoden aus dem Anwendungsbereich des Projekts, der Modellierung und der mathematischen Behandlung,
die Begriffe sind dem Problembereich oder einer Wissenschaft zuzuordnen
 
Anwendungen und Produkte   In dieser Gruppe sind Informationen zusammengefasst zu:
  • Anwendungen von Projektergebnissen in Industrie und Dienstleistungen
  • eine Darstellung der im Projekt entwickelten Produkte (z.B. Software, Patente)
  • der praktische Nutzen der Projektergebnisse
  • ein Ausblick auf Weiterentwicklungen und ähnliche Produkte
 
  Einsatz der Projektergebnisse in der Praxis Anwendung von Projektergebnissen in der Praxis
  • Neue/verbesserte Produktionsverfahren
  • Neue/verbesserte Werkstoffe
  • Neue/verbesserte Dienstleistungen
  • ...
  Produkte: Patente Beschreibung der Patente, die im Projekt entwickelt worden sind
  • Patente
  Produkte: Software Beschreibung der Software, die im Projekt entwickelt worden ist
  • Software
  Visualisierungen und Demonstrationen Veranschaulichungen von Projektergebnissen, im Netz verfügbare Demos, ...
  • Visualisierungen,
  • Demonstrationen,
  • Videosequenzen,
  • Modelle
  • ...
  Praktischer Nutzen ökonomischer Nutzen, der durch den Einsatz von Projektergebnissen erzielt worden ist
Erschließung neuer Märkte durch innovative Produkte und Dienstleistungen
  • neue Märkte durch neue Produkte, Dienstleistungen und Werkstoffe
  • eingesparte Resourcen
  • Produktivitätszuwachs
  • ökologischere Verfahren
  • ...
  Weiterentwicklungen, weitere Einsatzmöglichkeiten potenzielle Weiterentwicklungen und Einsatzgebiete
  • andere Einsatzgebiete
  • mögliche Nachfolgeprojekte
  • ...
  Ähnliche Produkte Verweise auf verwandte Anwendungen und Produkte  
Beteiligte   In dieser Gruppe sind Informationen zusammengefasst zu:
  • Informationen über die am Projekt beteiligten Personen
  • Informationen über die am Projekt beteiligten Institutionen
  • Informationen über Kooperationspartner
 
  Mitarbeiter Hier sind die Informationen zu den Projektverantwortlichen und weiteren Mitarbeitern zusammengefasst.
  • Name
  • Vorname
  • Titel
  • Rolle im Projekt
  • Institution
  • Anschrift
  • perönliche Homepage
  • e-mail
  • Telefon
  • Fax
  • ...
  Firmen/ wissenschaftliche Institutionen Hier sind die Informationen zu den wissenschaftlichen Institutionen und Firmen zusammengefasst.
  • Name der Firma/Institution
  • Anschrift
  • Homepage der Firma/Institution
  • Tätigkeitsfelder/Expertise
  • Kontaktadresse(n)
  • Besucherinformationen
  • ...
Das Problem der Praxis   In dieser Gruppe Informationen sind Informationen zusammengefasst zu:
  • über das Problem
  • die Bedingungen unter denen das Problem zu lösen ist
  • Projekten mit ähnlichen Aufgabenstellungen
 
  Beschreibung des Praxisproblems enthält eine ausführliche Darstellung des Problems insbesondere der Neben- und Randbedingungen der Fragestellung. Hierzu gehören auch ökonomische, ökologische und rechtliche Bedingungen.
  • Herkunft das Problems
  • Ausgangssituation im Projekt
  • Ziele des Projekts
  • Rahmenbedingungen für das Projekt
  • ...
  Publikationen in Fachzeitschriften, die sicvh an Anwender richten Publikationen, die sich vorrangig an Anwender richten
  • Publikationen in nicht-mathematischen Fachzeitschriften
  • ...
  Verwandte Fragestellungen Verweise auf Projekte und andere Quellen, die verwandte Problemstellungen behandeln
  • Links auf ähnliche Probleme mit und ohne Kurzbeschreibung
  • ...
Modellbildung und Modelle   In dieser Gruppe sind die Modellierung und mathematischen Modelle zusammengefasst, die als Grundlage für die mathematische Behandlung des Problems verwendet werden.  
  Modellierung: Vom Anwendungsproblem zum mathematischen Modell Fachwissenschaftliche, technische und mathematische Modellierung,
Angaben zum Gültigkeitsbereich der Modelle.
  • wissenschaftlich-technische Modellierung des Problems
  • Herleitung der Modellierung
  • Grenzen der verwendeten Modellierung
  • ...
  Mathematische Modelle Verwendete mathematische Modelle
  • Verwendete mathematische Modelle
  • Alternative Modelle
  • Idealisierungen der verwendeten mathematischen Modelle gegenüber dem realen Problem
  • ...
  Ähnliche Modelle Verweise auf Probleme mit ähnlich gelagerten Modellen  
Mathematische Behandlung   In dieser Gruppe sind die eingesetzten mathematischen Methoden und Verfahren zusammengefasst.  
  Mathematische Methoden und Verfahren Darstellung der verwendeten bzw. im Projekt entwickelten Methoden
  • Lösungsansätze
  • Verwendete Lösungsmethoden und verfahren
  • Alternative Lösungsmethoden und -verfahren
  • Diskussion der Ergebnisse
  • ...
  Mathematische Publikationen Kommentiertes Publikationsverzeichnis  
  Software / Simulationen Hier werden die im Projekt entwickelten Software Tools, u.a. zur numerischen
Lösung des Problems und zur Visualisierung beschrieben.
  • Linkliste der entwickelten Software Tools mit Kurzbeschreibungen
  • Dokumentationen
  • Simulationssoftware
  • ...
  Ähnliche mathematische Methoden Verweise auf ähnlich gelagerte mathematische Aufgabenstellungen, Methoden und Verfahren
  • Linkliste mit Kurzbeschreibungen
  • ...

Eine maschinen-verstehbare RDF/XML Version dieses Schemas ist auf dem Server des "Instituts für wissenschaftliche Information Osnabrück" (IWI) unter dem Titel Math&Industry Descriptors zu finden.

6. Navigationsleisten

Die Struktur der eben definierten Projektpräsentatione wird für die Orientierung und Navigation innerhalb der Website des Projekts verwendet.

Zudem wird eine Navigationszeile eingeführt, die zu den Diensten der zentralen Portalkomponente führt und eine Querschnittssuche über alle Projekte von Math&Industry und die Navigation entlang verschiedener Kriterien beinhaltet.

7. Erschließung der Informationen: Metadaten

Die automatische Verarbeitung von Informationen ist eines der Schlüsselprobleme der elektronischen Information und Kommunikation. Um Informationen maschinell interpretieren zu können, müssen die Informationen maschinen-verstehbar gemacht werden. Das kann durch eine zusätzliche automatische Erschließung erfolgen.

Speziell für die Erschließung von Informationen im Web wurden in den letzten Jahren neue Konzepte und Techniken entwickelt: Charakteristische Daten werden als Metadaten für ein elektronisches Dokument hervorgehoben. Mit dem Resource Description Framework (RDF) lassen sich auch komplexe Zusammenhänge und Sachverhalte zwischen Daten modellieren und in XML-kodierter Form darstellen.

Die Auswertung der Informationen erlaubt das Generieren unterschiedlicher Sichten auf die Projekte und die qualifizierte Suche nach augewählten Kriterien. Deshalb sollen im Rahmen möglichst viele Informationen auf den Projektpräsentation durch Metadaten erschlossen werden.

Für die Erschließung verschiedener Dokumenttypen (etwa Preprints oder Personendaten) stehen bereits Metadatenschemas und Erstellungswerkzeuge zur Verfügung, für andere Dokumenttypen (etwa die strukturierten Wörterbücher) sind im Rahmen des Projekts Schemas und Werkzeuge entwickelt worden.

Metadaten können auf verschiedene Weise generiert werden:

8. Erstellungswerkzeuge

Die Erstellung der Projektpräsentationen (Metadaten und html-Seiten) ist komplex und macht ein Werkzeug erforderlich, das dem Nutzer ein einfaches und korrektes Erzeugen der Websites erlaubt.
Zur Lösung dieser Aufgaben steht das Werkzeug "WebSiteMaker für Projekte" zur Verfügung: http://www.math-net.org/create_website
Ganz allgemein ermöglicht der WebSiteMaker das Erzeugen und Ändern der Web Präsentationen der Projekte. Der WebSiteMaker ist formulargesteuert, d.h. man trägt seine Informationen in Formulare ein. Der WebSiteMaker erstellt dann daraus eine komplette Webpräsentation für das Projekt, also HTML Seiten sowie zugehörige Metadaten Dateien und eine Math&Industry Seite als Portalseite.

Beim Aufruf des WebSiteMakers wird unterschieden, ob man eine neue Web Präsentation erstellen oder eine bestehende editieren will. Bei der Neuerstellung der Projekt Präsentation erscheint ein Formular, in dem die formalen Projektdaten einzugeben sind. Hier ist auch ein Passwort festzulegen, das zusammen mit dem Förderkennzeichen den Nutzer berechtigt, bestehende Web Präsentationen zu verändern.
Nach Eingabe der Daten erhält man ein Auswahlmenü, das die Generierung einzelner Seiten der Projektpräsentation erlaubt.
Die Eingabeseiten zum Erzeugen der Webseiten für die Gruppen und Untergruppen sind ebenfalls wieder Formulare (etwa um Informationen zu den beteiligten Personen und Institutionen einzugeben oder einen Begriff in das Glossar einzutragen). Der WebSiteMaker und die Eingabewerkzeuge für die Untergruppen sind beschrieben in Anleitung / Help File zum WebSiteMaker beziehungsweise in dem Abschnitt Websiteerstellungstools für den Math&Industry WebSiteMaker auf dem Math&Industry-Portal. Die Eingabe der Informationen sollte im XHTML erfolgen. In Zukunft sollte es damit möglich sein, mittels MathML auch direkt mathematische Formeln einzugeben.